Eine Immobilie finanzieren: Es geht ohne Eigenkapital

Autor: admin | Kategorie: Allgemein 20. Jul 2011

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Viele Menschen denken, dass sie ohne eigenes Geld im Hintergrund keinen Hauskauf verwirklichen können. Sicher ist es ratsam, immer etwas Erspartes im Hintergrund zu haben. Bei solch einem Vorhaben können schließlich auch Nebenkosten wie Maklergebühren und Grunderwerbsteuer anfallen. Auch sind Notargebühren hinzuzurechnen für eine spätere Grundbucheintragung des erworbenen Grundstückes. Doch bevor es soweit ist, steht als Erstes die Finanzierung des Traumobjektes im Vordergrund. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten.

Hat man tatsächlich wenig Eigenkapital angespart, können trotzdem einige Finanzdienstleister unter Umständen mit einer Objektfinanzierung weiterhelfen. Die sogenannte Vollfinanzierung ist zum Beispiel denkbar, wenn ein Paar ein Haus und dazugehörendes Grundstück erwerben möchte, und beide Personen über ein entsprechend gesichertes Einkommen in einer bestimmten Höhe verfügen. Der Baufinanzierer prüft, wie lange und in welcher Position die Erwerber schon in ihrem Beruf tätig sind, ob diese irgendwelche negativen Einträge haben oder sonst irgendetwas gegen eine Genehmigung dieser Finanzierung spricht. Die monatlichen Raten zur Tilgung und Zahlung des anfallenden Zinses werden schließlich dem Monatseinkommen der Hauskäufer angepasst.

So hat mancher spätere Eigenheimbesitzer festgestellt, dass er mit einer monatlichen Kreditfinanzierung besser dasteht, als wenn er weiterhin jahrelang einen Mietzins für eine Wohnung entrichtet, die ihm niemals gehören wird. Und genau dieser Aspekt wird von vielen potenziellen Immobilienbesitzern ins Feld geführt. Durch die Finanzierung eines Hauses wird etwas Eigenes erschaffen, ein bleibender eigener Wert entsteht. Außerdem ist man relativ unabhängig, kann frei agieren und seine eigenen vier Wände so gestalten, wie man es persönlich gerne möchte. Hat man dazu noch Kinder oder gründet irgendwann einmal eine eigene Familie, so kann dieser Immobilienwert weitergegeben werden.

Natürlich ist gerade auch für Garten- und Naturfreunde ein eigenes Haus etwas Wunderbares. Hier haben sie die Möglichkeit sich ihrem Hobby zu widmen, können Pflanzen und Beete anlegen, Bäume pflanzen und Kräuter säen. Kinder haben gleichzeitig tolle Spielgelegenheiten auf dem Grundstück und brauchen nicht unbedingt Rücksicht auf allzu lärmgeplagte Nachbarn in Mietshäusern nehmen. Es stellt sich sicher zuerst die Frage, ob man ein komplett neues Haus errichten soll oder ob es nicht auch ein gebrauchtes Objekt tut. Das ist zum einen vielleicht eine Geldfrage, zum anderen aber auch eine geschmackliche Angelegenheit. Für manche Menschen kommt generell nur ein Altbau infrage, da die Käufer den Charme und die Eigenart eines manchmal schon Jahrzehnte alten Hauses nicht missen möchten. Auch wenn unter Umständen bei solch einem Objekt noch einige Zusatzinvestitionen nötig sein werden. Man denke zum Beispiel an den Erwerb eines Hauses aus den 1930er-Jahren. Da kann man sicherlich nicht immer von einer aktuellen und zeitgemäßen Instandhaltung ausgehen. Fenster müssen eventuell ausgetauscht, das Dach neu gedeckt werden, die Heizungsanlage ist möglicherweise auch nicht den neusten technischen Gegebenheiten angepasst. Entweder man berücksichtigt diese Tatsachen von vornherein bei der Finanzplanung oder entscheidet sich, wenn möglich, für eine stückweise Renovierung.

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